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Corona in Gilching: 44 Infizierte in Catering-Firma – Starnberg


Unter den Kranken sind auch Asylbewerber aus Hechendorf. Sie wurden in eine Isoliereinrichtung in den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen verlegt.

In dem am Samstag geschlossenen Cateringunternehmen haben sich mindestens 44 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das haben die Tests bislang ergeben, teilte das Landratsamt am Montagabend mit. Unter den bislang nachweislich Infizierten seien zehn Asylbewerber aus der Gemeinschaftsunterkunft Hechendorf. Auf den Virus-Ausbruch bei dem Caterer war das Landratsamt durch Fälle in der Asylunterkunft aufmerksam geworden.

Bei der wegen des Coronavirus geschlossenen Catering-Firma handelt es sich um ein Versorgungszentrum der Münchner LMU-Kliniken in Gilching. Das hat das Uniklinikum bestätigte. Dort werden täglich 4800 Patienten- und 1600 Mitarbeiteressen für die Krankenhäuser in Großhadern und in der Innenstadt zusammengestellt. Die Zahl der Infizierten im Landkreis Starnberg bleibt bei 575.

Die Behörde hatte die Schließung des Catering-Standorts am Samstag aus Infektionsschutzgründen angeordnet – für 14 Tage. Am Sonntag gab es eine große Testaktion bei den Mitarbeitern. Die komplette Asylbewerber-Unterkunft ist unter Quarantäne gestellt worden. Die positiv getesteten Bewohner wurden in eine Isoliereinrichtung in Wackersberg (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) verlegt. Der erste positive Fall sei am Donnerstag bekannt geworden.



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