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Corona-Übersicht Kanton FR – Viel Unterstützung für Freiburger Medien – News


  • Die Medien erhalten finanzielle Unterstützung, was in anderen Kantonen kaum denkbar wäre.
  • Sitzungen von Vereinsvorständen mit mehr als fünf Personen sind im Kanton Freiburg ab sofort wieder erlaubt.
  • Im Kanton Freiburg sind derzeit 11 Personen mit einer Corona-Erkrankung im Spital, davon 3 auf einer Intensivstation. 84 Infizierte sind gestorben. (Stand 22.5.2020)

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Mittwoch, 20. Mai – Weshalb Freiburg sich so stark für die Medien einsetzt: Im Kanton Freiburg leiden die Medien wegen der Coronapandemie unter massiven Einbussen bei den Werbeeinnahmen. Lokalzeitungen und das Lokalradio mussten Kurzarbeit einführen. Doch die Kantonsregierung will die Medienbetreiber mit über fünf Millionen Franken unterstützen.

Solch eine schnelle Hilfe für Medien ist eine Freiburger Spezialität und in vielen anderen Kantonen kaum denkbar. Der Grund: Die Medienvielfalt wird im zweisprachigen Kanton als besonders wichtig angesehen. Viele Leute haben auch Aktien einzelner Medientitel, was die Verbundenheit gegenüber der Lokalmedien zeigt.

Corona in der Arbeitswelt: halten sich die Firmen an die Regeln? Seit Mitte April hat es fast 1000 Kontrollen bei Freiburger Unternehmen gegeben. Einzelne mussten Anpassungen vornehmen. Es gab aber kein Betrieb, der wegen Verletzungen der Hygieneregeln geschlossen wurde. Das sei positiv, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. «Die Unternehmen des Kantons haben die Schutzkonzepte effizient umgesetzt.» Vor diesen grossen Kontrollen, am Anfang der Pandemie, legte der Kanton Freiburg jedoch drei Baustellen still.

Nach dem Ausbruch der Pandemie hat das kantonale Führungsorgan ein Team geschaffen, das die Hygiene- und Sicherheitsregeln kontrolliert. Es besteht aus Leuten aus dem Arbeitsinspektorat, der Kantonspolizei. Sie erhalten Unterstützung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt SUVA. Die Kontrollen dauern bis mindestens Mitte Juni an.

Dienstag, 19. Mai – Sitzungen von Vereinsvorständen wieder erlaubt: Damit das Vereinsleben schrittweise wieder aufgenommen werden kann, hat das kantonale Führungsorgan beschlossen, alle Sitzungen von Vereinsvorständen ab sofort wieder zu erlauben, auch wenn mehr als fünf Personen anwesend sind. Wie das kantonale Führungsorgan mitteilt, gelten aber strenge Vorschriften: «Die Zahl der Sitzungsteilnehmenden ist zu beschränken und der Richtwert von vier Quadratmeter pro Person im Sitzungsraum ist ebenso zu garantieren wie der physische Abstand von 2 Meter zwischen den Personen während der Sitzung.»

Freitag, 15. Mai – Sportanlagen der Stadt Freiburg öffnen schrittweise: Aussenanlagen wie Street-Workout-Parks und Skateparks sind seit Montag wieder zugänglich. Die Umkleidekabinen bleiben noch geschlossen. Bei den Turnhallen erhalten die Schulen Priorität, schreibt die Stadt Freiburg.

Das Motta-Schwimmbad kann nicht planmässig geöffnet werden. Vorerst werde es wahrscheinlich nur Schulen und dem Spitzensport offenstehen, heisst es in der Mitteilung. Für die breite Öffentlichkeit werde es nicht vor Ende Juni geöffnet; wann das Bad aufgeht, hänge von den weiteren Anweisungen des Bundesrates ab.

Schwimmbecken, dahinter die Altstadt von Freiburg

Legende:
Baden mit Aussicht im Freibad Motta: Darauf müssen die Freiburgerinnen und Freiburger noch warten.

© Stadt Freiburg

Das Hallenbad Levant bleibt bis zum Schulanfang für das Schuljahr 2020/21 im Herbst geschlossen. Die Trainingseisbahn («P2») kann ab Juni wieder öffnen.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, diverse Sendungen ab 16.03.2020 17:30 Uhr;



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