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Das Neueste zur Coronakrise – Lausanner Polizei entfernt Fussballtore – News


  • 2:23

    Mehr als 100’000 Corona-Ansteckungen in Afrika

    In Afrika haben sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 100’000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Dennoch nehme die Corona-Pandemie auf dem Kontinent einen anderen Verlauf als anderswo auf der Welt, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. «Bisher (…) sind dem Kontinent die hohen Todeszahlen erspart geblieben, die andere Regionen der Welt getroffen haben», so Moeti.

    In Afrika wurden demnach bislang 3100 Todesfälle in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Ersten Analysen zufolge könnte die relativ niedrige Todesrate mit der demografischen Struktur des Kontinents zu tun haben, da mehr als 60 Prozent aller Afrikaner jünger als 25 sind. Zudem hätten afrikanische Regierungen frühzeitig Ausgangsbeschränkungen eingeführt.

  • 1:31

    Südamerika wird zu einem neuen Corona-Epizentrum

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Südamerika als ein neues Zentrum der Corona-Pandemie. Besonders sorge man sich um Brasilien, das am stärksten betroffen sei, so die WHO. Brasiliens Gesundheitsministerium hat in der Nacht auf Samstag rund 21’000 neu registrierte Infektionsfälle gemeldet – damit steigt die Gesamtzahl im grössten Land Südamerikas auf mehr als 330’000 Fälle. Rund 21’000 Menschen sind in Brasilien inzwischen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

    Zudem hat bekannt gegeben, seinen Corona-Lockdown bis Ende Juni zu verlängern. Damit würden die Menschen in Peru mit mehr als dreieinhalb Monaten den längsten Lockdown weltweit erleben. Peru gilt als das am zweitstärksten betroffene Land in Südamerika.

  • 0:10

    Weitgehende Ausgangssperre in der Türkei zu Bayram

    In der Türkei hat wegen der Corona-Pandemie in der Nacht zum Samstag eine erste weitgehende Ausgangssperre, die im ganzen Land gilt, begonnen. Sie soll über die hohen Feiertage (Bayram) noch bis Dienstagnacht gelten. Mit der Regelung möchte die türkische Regierung unter anderem die zu Bayram üblichen Familienbesuche unterbinden – und so eine weitere Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 verhindern.

    Die Türkei meldet seit längerem sinkende Corona-Fallzahlen und hat begonnen, Beschränkungen zu lockern. Unter anderem durften in der vergangenen Woche etwa Friseure und Einkaufszentren wieder öffnen. Auf längere und landesweite Ausgangssperren hatte die Türkei bislang verzichtet, um die angeschlagene Wirtschaft nicht weiter zu belasten. Komplette Verbote galten nur gruppenweise, beispielsweise für Senioren ab 65 Jahre.

    Ein Mann mit einer Maske vor einer Türkei-Flagge

    Legende:
    Die Türkei zählt bislang rund 155’000 bestätigte Corona-Fälle.

    Keystone

  • 23:16

    Lausanner Polizei macht Jagd auf Fussballtore

    Die Lausanner Polizei hat alles unternommen, ein weiteres «wildes Fussballspiel» zu verhindern. Sie entfernte im oberen Stadtteil Les Boveresses alle Fussballtore, die sie finden konnte. Am Donnerstagabend hatte ein inoffizielles Fussballspiel dort rund 1000 junge Menschen angelockt. Die Polizei griff nicht ein.

    Obwohl solche Massenveranstaltungen die derzeit geltende Covid-19-Verordnung des Bundesrates zur Eindämmung des Coronavirus verletzen und nicht erlaubt sind, haben in den vergangenen Tagen sechs weitere solche Spiele im Kanton Waadt stattgefunden.

    Polizei lädt Fussballtor auf LKW.

    Legende:
    Am Donnerstag hatten sich im Lausanner Stadtteil Les Boveresses trotz Verbot über 1000 Jugendliche zu einem Fussballmatch versammelt. Nun sind die Tore weg.

    Keystone

  • 22:56

    Distanz kann für demente Menschen fatale Folgen haben

    Noch ist nicht alles wie früher: Besuche in Altersheimen sind weiterhin nur auf grosse Distanz oder getrennt durch Plexiglas möglich. Diese Distanz hat Folgen, etwa für demente Personen. Ihre Krankheit verschlechtert sich häufig. Die Alzheimer-Vereinigung fordert nun eine Lockerung der Massnahmen.

    «Wenn der regelmässige Kontakt zu Angehörigen nicht mehr stattfindet, dann kann das Auswirkungen auf die Hirnleistung haben», erklärt Bernd Ibach, Experte für Alterspsychiatrie. Nähe sei elementar für Demenzkranke. Weil Berührungen mit Angehörigen im Moment verboten sind, nimmt das Pflegepersonal im Pflegeheim in Frauenfeld vermehrt Körperkontakt zu den Gästen auf, wie die folgende Reportage zeigt.

  • 22:41

    Kanton Zürich lockert Bestimmungen für Heimbewohner

    Nach den nunmehr wochenlangen Einschränkungen ist die Sehnsucht, wieder nach draussen zu gehen, bei vielen gross – gerade bei Seniorinnen und Senioren in Alters- und Pflegeheimen. Ihre Freiheit wurde in den vergangenen Wochen besonders stark eingeschränkt.

    Mittlerweile sind Besuche in Alters- und Pflegeheimen wieder erlaubt. Doch der Kanton Zürich geht noch einen Schritt weiter: Gemäss der Gesundheitsdirektion dürfen Heimbewohnerinnen und -bewohner wieder selbständig rausgehen, wenn auch nur unter strengen Auflagen. Kehrt eine Bewohnerin nach einem Ausflug ins Heim zurück, muss sie beispielsweise während zehn Tagen ständig eine Schutzmaske tragen. Heimleiter sehen sich mit neuen Problemen konfrontiert.

  • 22:18

    USA treiben umfassendes Impfstoff-Testprogramm voran

    Die USA planen nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters ein grossangelegtes Programm zur Erprobung verschiedener möglicher Impfstoffe. Daran beteiligen sollen sich womöglich bis zu 150’000 freiwillige Testpersonen.

    Das Programm ist nach Angaben von Wissenschaftlern so angelegt, dass innerhalb von Monaten das geleistet werden soll, wozu normalerweise zehn Jahre benötigt werden. Ziel sei es, bis Ende 2020 einen sicheren und wirksamen Impfstoffkandidaten zu haben.

  • 21:49

    Glänzender Goldpreis

    Besonders in Krisenzeiten ist Gold eine beliebte Anlage. So steigt der Goldkurs auch in der Coronakrise zu neuen Rekordhöhen an. Seit Anfang Jahr hat er bereits um 14 Prozent zugelegt. Carsten Menke, Edelmetall-Analyst der Privatbank Julius Bär, ist aber skeptisch, ob dieser Trend bis Ende Jahr anhalten wird.

  • 21:25

    Trump will Gottesdienste wieder ermöglichen

    US-Präsident Donald Trump hat die Gouverneure in den Bundesstaaten zur sofortigen Öffnung von Gotteshäusern in der Coronakrise aufgefordert. Trump erklärte Kirchen und andere Gotteshäuser wie Synagogen und Moscheen zu «essenziellen Orten, die essenzielle Dienste anbieten». Essenzielle Einrichtungen wie etwa Supermärkte können nach den Coronavirus-Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC in der Pandemie geöffnet bleiben.

    Der Präsident rief die Gouverneure der US-Bundesstaaten dazu auf, Gotteshäuser schon an diesem Wochenende wieder zu öffnen. «Wenn sie das nicht tun, werde ich mich über die Gouverneure hinwegsetzen.» Die Gesundheitsbehörde CDC hatte erst vor wenigen Tagen berichtet, dass es in einer Kirche im Bundesstaat Arkansas im März zu einer massenhaften Ansteckung durch das Coronavirus gekommen war.

  • 20:37

    Gefährliche Masken auf den Strassen von Paris

    Zu hunderten liegen sie auf den Trottoirs und in den Rinnsteinen von Paris: achtlos weggeworfenen Corona-Schutzmasken – zum grossen Ärger des Reinigungspersonals, das eine Ansteckungsgefahr sieht. Auch Kinder sind gefährdet, wenn sie aus Neugier eine Maske aufheben. Die Reportage:

  • 20:35

    Organisationen fordern Fonds für Hausangestellte

    Hausangestellte, Betreuerinnen und Betreuer in Privathaushalten, Scheinselbständige, entlassene Mitarbeitende ohne Arbeitslosenentschädigung oder auch Sans-Papiers: Die Corona-Krise treffe diese Personen besonders hart, schreibt die Gewerkschaft Unia und fordert zusammen mit 20 weiteren Organisationen von Bund und Kantonen die Mittel für einen Überbrückungsfonds.

    Dieser soll jenen Personen Unterstützung bieten, die von der Finanzhilfe des Bundes bisher ausgeschlossen sind. Sie bekämen zurzeit keinerlei Unterstützung – weder Erwerbsersatz, noch Entschädigungen von der Arbeitslosenversicherung.

  • 20:25

    Swiss baut Boeing 777 zum Frachtflugzeug um

    Gegen die 230 Stühle werden aus einem Boeing 777-Langstreckenflugzeug ausgebaut, damit es für den Frachttransport eingesetzt werden kann. Insgesamt werden laut Swiss vier ihrer insgesamt zwölf Boeing 777 umgebaut. Somit kann die Ware nicht nur im Frachtraum, sondern auch in der Passagierkabine befördert werden. Gemäss der Swiss muss das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) für die umgebauten Flugzeuge eine Bewilligung ausstellen.

  • 19:54

    WHO: Südamerika «neues Epizentrum» der Corona-Pandemie

    «Wir sehen in vielen südamerikanischen Ländern einen Anstieg bei den Corona-Zahlen», sagte WHO-Vertreter Michael Ryan bei einer Videokonferenz in Genf. In etlichen Ländern sei die Situation beunruhigend, «aber zurzeit ist Brasilien eindeutig am stärksten betroffen», so Ryan.

    Die meisten Fälle würden in der Region São Paulo registriert, die höchste Ansteckungsrate sei mit 490 Personen pro 100’000 Einwohner aber im Bundesstaat Amazonas festgestellt worden. «Das ist ziemlich hoch», sagte Ryan.

    Eine Gruppe von brasilianischen Wissenschaftlern hatte zuvor mitgeteilt, man glaube, dass die offiziellen Zahlen um den Faktor 15 geschönt seien. In Wirklichkeit hätten sich wohl schon über 3,6 Millionen Brasilianerinnen und Brasilianer angesteckt.

  • 19:38

    Die neuesten Coronazahlen aus Europa

    Die am schwersten vom Coronavirus betroffenen Länder Europas haben ihre jüngsten Zahlen bekanntgegeben:

    • Italien: Binnen 24 Stunden verstarben 130 Menschen an den Folgen von Covid-19. Am Vortag waren es 156 gewesen. Die Zahl der Neuinfektionen beläuft sich auf 652 (Donnerstag: 642).
    • Spanien: Das Land meldet 56 neue Todesfälle aufgrund des Coronavirus sowie 1787 Neuansteckungen. Einige Regionen, darunter Katalonien, haben ihre Zahlen allerdings noch nicht gemeldet.
    • Frankreich: Die Zahl der Hospitalisierten fiel um 200 auf 17’383 im Vergleich zum Vortag. Beatmet werden 1701 Personen (Donnerstag: 1745). Die Zahl der Neuansteckungen beläuft sich auf 393. Eine Gesamtzahl der Todesfälle (inkl. Heime) teilte das Gesundheitsministerium nicht mit. Aus den Spitälern seien binnen 24 Stunden 74 Verstorbene gemeldet worden.
    • Grossbritannien: In dem Land sind weitere 351 Menschen an Covid-19 gestorben. Insgesamt haben sich bislang über 254’000 Personen angesteckt.
    • Russland: Das Land verzeichnet 150 weitere Corona-Todesfälle, so viele wie noch nie an einem Tag. Die Zahl der bestätigten Infektionen wuchs um 8894 auf 326’448 Fälle. Dennoch erklärte Präsident Putin, man habe die Pandemie unter Kontrolle.
  • 18:49

    Schweizer Armee stoppt den Einkauf von Schutzmasken

    Noch vor einem Monat herrschte in der Schweiz eine akute Schutzmasken-Knappheit. Die Armee erhielt den Auftrag, über eine halbe Milliarde Masken in China zu beschaffen. Doch nun wird die einzigartige Einkaufsaktion vorzeitig abgebrochen.

  • 18:41

    14-tägige Quarantäne für Reisende nach Grossbritannien

    Die britische Regierung führt vom 8. Juni an eine zweiwöchige Quarantäne für alle Reisenden ein, die in das Land kommen. Damit solle verhindert werden, dass Coronavirus-Infektionen von aussen eingeschleppt würden und eine zweite Welle auslösten, sagte Innenministerin Priti Patel in London.

    Einreisende müssen künftig an der Grenze ihre Adress- und Kontaktdaten hinterlassen. Wer sich nicht an die 14-tägige Selbstisolation hält, muss mit einem Bussgeld von 1000 Pfund (rund 1180 Franken) rechnen. Die Quarantäne soll für alle Einreisenden gelten, ungeachtet ihrer Staatsbürgerschaft. Ausgenommen sind nur wenige Berufsgruppen wie Lastwagenfahrer und Erntehelfer sowie Reisende aus Irland, der Isle of Man und den Kanalinseln.

    Die britischen Fluggesellschaften hatten vor einer solchen Massnahme gewarnt. Sie befürchten, dass so überhaupt niemand mehr nach Grossbritannien reist.

  • 18:23

    Arbeitslosigkeit steigt in allen US-Staaten

    In den USA ist kein einziger Bundesstaat vom Anstieg der Arbeitslosigkeit wegen der Corona-Pandemie verschont geblieben. In 43 Bundesstaaten schoss die Arbeitslosenrate sogar auf Rekordhöchststände, allen voran in Nevada. Dort stieg die Arbeitslosigkeit um 24.2 Prozentpunkte auf 28.2 Prozent. Das ist fast das Doppelte des landesweiten Durchschnitts, der im April 14.7 Prozent betrug.

  • 18:10

    Viele Impfprogramme fallen wegen Corona weg

    Bis zu 80 Millionen Kinder jünger als ein Jahr alt sind laut der UNO durch coronabedingte Impfausfälle betroffen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Kinderhilfswerk Unicef und die Impfallianz Gavi mitteilten, werden in 68 Ländern laufende Impfprogramme durch die Coronakrise behindert.

    Diese Unterbrechungen könnten Fortschritte beim Impfen um Jahrzehnte zurückdrehen. Besonders betroffen seien Impfkampagnen gegen Masern und gegen Polio. Impfungen gegen Masern seien in 27 Ländern ausgesetzt worden, Polio-Impfungen sogar in 38 Staaten.

    Die Gründe für die Unterbrechungen der Programme seien unterschiedlich. So sei der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen eingeschränkt oder die Anreise dorthin erschwert. Zudem verschärften Schwierigkeiten bei der Lieferung von Impfstoffen die Situation zusätzlich.

  • 17:58

    Wirkstoff Ad5-nCoV gut verträglich

    Erstmals hat sich ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus bei Tests an Menschen zumindest teilweise als wirkungsvoll gezeigt. Der Wirkstoff Ad5-nCoV habe sich im sogenannten Phase-1-Versuch als sicher und gut verträglich herausgestellt. Das steht in einer Studie des Beijing Institute of Biotechnology, die im Fachjournal «The Lancet», Link öffnet in einem neuen Fenster veröffentlicht worden ist. Vor allem habe der Wirkstoff eine Immunabwehr-Reaktion auf das Virus Sars-CoV-2 im menschlichen Körper erzeugt. Weitere Versuche seien jedoch notwendig, um herauszufinden, ob diese Reaktion auch eine Infektion mit dem Virus verhindere.

    Der Studienverantwortliche Wei Chen betonte, die Ergebnisse «vorsichtig» zu interpretieren: «Wir sind immer noch weit entfernt von einem Impfstoff, der allen zugänglich ist.» Ad5-nCoV wurde 108 gesunden Freiwilligen im chinesischen Wuhan verabreicht und die Wirkung bis 28 Tage danach ausgewertet. Eine finale Auswertung soll es nach sechs Monaten geben.

  • 17:45

    Entlassung aus dem Assistenzdienst

    Heute Freitagabend ist eine erste Kompanie der Schweizer Armee in Frauenfeld (TG) entlassen worden. Die Einheit aus dem Spitalbataillon 75 hatte den zivilen Gesundheitsinstitutionen in der Ostschweiz bei der Corona-Pandemie ausgeholfen. Die Soldaten wurden nach zehn Wochen im Dienst unter Bereitschaftsauflagen entlassen.

    Die Mehrzahl der Armeeangehörigen wurde als Pflegehelfer in den Spitälern und Pflegeheimen der Region eingesetzt. Aber auch im Rettungsdienst und sogar in einem Untersuchungsgefängnis, das als Quarantänestation dient, leisteten Soldaten Dienst.

    Es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass ein ganzes Bataillon mit über 700 Armeeangehörigen mobilgemacht wurde.

    Ein Soldat mit Gesichtsmaske vor dem Bettenhochhaus.

    Legende:
    Eine Kompanie wurde heute Freitag aus dem Assistenzdienst in Frauenfeld entlassen. Im Bild das alte Bettenhochhaus des Spitals Frauenfeld, dass im Sommer abgerissen werden soll.

    Keystone



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