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Marsha P. Johnson: Google ehrt Dragqueen mit einem Doodle


Panorama Marsha P. Johnson

Warum Google eine Dragqueen mit einem Doodle ehrt

| Lesedauer: 2 Minuten

Wegen der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr die LGBT-Paraden ausfallen Wegen der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr die LGBT-Paraden ausfallen

Wegen der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr die LGBT-Paraden ausfallen

Quelle: pa/Pacific Press/Lev Radin

Ohne sie wären die Stonewall-Unruhen möglicherweise anders verlaufen. In jedem Fall hat die Schwulen- und Lesbenszene Marsha P. Johnson viel zu verdanken. Ihr Tod ist nach wie vor ungeklärt. 

Es braucht natürlich kein Google Doodle, um Marsha P. Johnson bekannt zu machen. Denn ihr Name steht längst für eine der wichtigsten Figuren in der frühen LGBT-Bewegung. Trotzdem erinnert Google mit einem Doodle an die US-amerikanische Dragqueen.

Marsha P. Johnson hieß ursprünglich Malcolm Michaels. Sie wurde 1945 geboren und zog 1966 von New Jersey in das New Yorker Viertel Greenwich Village, das für seine Schwulen- und Lesbenszene bekannt war.

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Johnson war am 28. Juni 1969 im New Yorker Schwulenclub „The Stonewall Inn“, als die Polizei dort eine Razzia durchführt, bei der es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kam.

Darauf folgten Proteste, die als Stonewall-Unruhen in die Geschichte eingingen und als als Wendepunkt im Kampf für Gleichbehandlung und Anerkennung gesehen werden. Johnson war daran maßgeblich beteiligt.

Heute erinnert der Christopher Street Day rund um die Welt an dieses Ereignis. Auch auf den Paraden der LGBT-Bewegung spielt Marsha P. Johnson immer wieder eine Rolle. In diesem Jahr müssen sie wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Auch dies könnte ein Grund sein, warum Google mit einem Doodle hier zumindest digital Stellung bezieht.

Der Tod ist ungeklärt

Wofür das P. in ihrem Namen steht, ist nicht bekannt. Sie selbst antwortete auf Nachfragen immer mit „Pay it no mind“ (Beachte es gar nicht). Übrigens stand Marsha P. Johnson Modell für Andy Warhol.

Am 6. Juli 1992 wurde sie tot im Hudson River gefunden. Lange Zeit ging man von einem Selbstmord aus, Freunde äußerten Zweifel. 2002 wurde die Todesursache zurückgezogen und der Fall als „ungeklärt“ eingestuft.



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