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Polizei räumt das besetzte Juch-Areal


Am Freitag um Mitternacht ist das Ultimatum der Stadt Zürich an die Juch-Besetzer abgelaufen. Nun hat der Polizeieinsatz auf dem Areal in Altstetten begonnen.

Eingang des besetzten Juch-Areals in Zürich Altstetten.

Eingang des besetzten Juch-Areals in Zürich Altstetten.

Annick Ramp / NZZ

Die Polizei hat am Samstagmorgen mit der Räumung des besetzten Juch-Areals in Zürich Altstetten begonnen. Unklar ist jedoch, ob sich überhaupt noch Besetzer auf dem Gelände aufhalten. Laut Angaben von Sprecher Marco Cortesi haben die Einsatzkräfte das Gelände nämlich bisher verlassen vorgefunden.

Auf Twitter rufen die Aktivisten aber weiterhin zum Widerstand gegen die Räumung auf. Noch am frühen Morgen berichteten die Juch-Besetzer stolz auf Twitter, das Areal habe bisher gehalten werden können. Sie riefen deshalb für den Samstagmorgen zum Brunch auf dem Gelände auf.

«Unverständlich, ja verantwortungslos»

Der Räumungsentscheid für das Juch-Areal ist gegen den Willen der linken Parteien in der Stadt gefallen. In einem Communiqué vom Freitag übten SP, Grüne und AL deshalb scharfe Kritik am Entscheid des Stadtrats. Trotz intensiven Bemühungen und einer Petition bleibe der Stadtrat stur, heisst es darin. «Es ist für uns unverständlich, ja verantwortungslos, dass eine solche Räumung während der andauernden «ausserordentlichen Lage» durchgestiert wird.»

Ganz anders tönt es von bürgerlicher Seite. Die Freisinnigen halten in einer Mitteilung fest, man nehme mit Erleichterung zur Kenntnis, dass der Stadtrat am Ultimatum an die Besetzer des Juch-Areals festhalte. «Nun kann das Areal endlich ordentlich vermietet werden, und es werden nicht mehr einzelne Besetzerinnen und Besetzer durch die Steuerzahlenden der Stadt Zürich subventioniert.»





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