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Prozess im Mordfall Lübcke: Dritter Verhandlungstag in Frankfurt


Am Dienstag wurde in Frankfurt das zweite Geständnis von Stephan E. vorgeführt. Es unterscheidet sich massiv von seiner ersten Einlassung. E. machte dabei auch seinem ersten Verteidiger schwere Vorwürfe.

Oberlandesgericht in Frankfurt.

Oberlandesgericht in Frankfurt.

Jan Huebner / Imago

Der dritte Verhandlungstag im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) am 1. Juni 2019 hat Beobachtern die ganze Faszination des Strafprozesses vor Augen geführt. Es zeigte sich vor dem Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts nämlich der fundamentale Unterschied und Widerspruch zwischen den beiden Geständnissen, die der mutmassliche Mörder Stephan E. im Lauf des letzten Jahres abgelegt hat. Zu Beginn des Tages verlas der Senat allerdings zuerst diverse Beschlüsse zu den verschiedenen Ablehnungsgesuchen wegen Befangenheit gegenüber dem Vorsitzenden Richter Thomas Sagebiel und anderen Richtern des fünfköpfigen Senats. Die Anträge wurden erwartungsgemäss allesamt abgelehnt.



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